Was ist der RPM?


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Marketing und Werbung sind voll mit Abkürzungen, und wir haben uns hier schon mit einer Handvoll verschiedener Wörter und Ausdrücke beschäftigt. Um eine der Lieblings-Abkürzungen von Marketing-Experten haben wir uns allerdings noch nicht gekümmert: den RPM (revenue per mille).

Der RPM entspricht den Einnahmen pro tausend Impressionen

Um den RPM zu berechnen, teilen Sie einfach Ihre geschätzten Einnahmen durch die Anzahl der Seitenaufrufe. Anschließend multiplizieren Sie mit 1.000. Dabei basiert der RPM auf Ihrer Webseite. Er wird bei fünf Werbeplätzen pro Seite höher liegen als bei nur einem.

Die Formel: RPM = (geschätzte Einnahmen / Anzahl der Seitenaufrufe) * 1.000

Zum Beispiel: 180€ Einnahmen / 45.000 Impressionen) * 1.000 = 4€ RPM

Was ist der Unterschied zwischen RPM und CPM?

Eine gute Frage. Der CPM (cost per mille) gibt die Werbekosten pro tausend Impressionen an. Er bezieht sich auf jede einzelne Werbeeinheit und legt den wirklichen Preis für 1.000 Anzeigen der Werbung an.

Der RPM dagegen stützt sich auf die Gesamtanzahl von gezeigten Werbungen auf einer Seite. Schauen wir uns das an Hand eines Beispiels genauer an: Auf einer Website mit fünf Werbungen erzielen Sie beispielsweise einen RPM von 10€. Bei fünf Werbungen entspricht das einem CPM von 2€ pro Werbeeinheit (10€ RPM / 5 Werbungen auf der Seite = 2€ pro Werbeeinheit). Wenn Sie nur auf die Zahlen schauen (und nicht auf die Beschreibung der Abkürzungen), klingen natürlich 10€ deutlich besser als 2€. In Wirklichkeit sagen die Raten aber für eine ganze Seite das gleiche aus.

RPM vs. CPM in der Wirtschaft

Google nutzt den RPM mehr als jedes andere Unternehmen. Tatsächlich nutzt Google den CPM so gut wie überhaupt nicht, was zu Missverständnissen führen kann. Da Werbetreibende den CPM zahlen, würde es Sinn ergeben, auch die Einnahmen der Publisher im CPM-Format zu zeigen. Leider bevorzugt Google allerdings die Darstellungsweise in RPM, wohl weil die Zahlen dort größer sind. Aber, wie bereits festgestellt: der RPM sagt nicht über alle relevanten Daten etwas aus.

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Den Unterschied zwischen RPM und CPM zu verstehen, ist vor allem dann nötig, wenn Sie Werbung über verschiedene Kanäle laufen lassen. Google wird Analysen mit dem RPM verfassen, während die meisten anderen Plattformen den CPM messen. Ihr RPM wird dabei fast immer höher als der CPM sein, wie oben bei unseren Beispielrechnungen gesehen. Wenn Sie verschiedene Plattformen nutzen, sollten Sie sich dem Unterschied in der Kalkulation bewusst sein.

Hier bei The Moneytizer arbeiten wir auf Basis des CPM. Sie möchten die Werbung auf Ihrer (oder anderen) Webseiten auf das nächste Level heben? Kontaktieren Sie unser Team via Chat auf unserer Startseite oder per Mail, wir kümmern uns gerne um Ihr Anliegen!

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