Warum ist die Sichtbarkeit bei Programmatic Advertising wichtig?


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Die sogenannte „Ad Viewability“ (Sichtbarkeit von Werbung) ist entscheidend, wenn es um die Beurteilung geht, wie gut sichtbar digitale Werbung für Nutzer ist. Vor fünf Jahren haben das Interactive Advertising Bureau (IAB) und der Media Rating Council (MRC) festgelegt, dass eine Werbung nur als „sichtbar“ gilt, wenn mehr als 50 % der Werbung für mindestens eine Sekunde zu sehen ist. Für Videos gilt ein 2-Sekunden-Limit. Aus welchen Gründen auch immer hat noch nicht jeder diese Standard-Parameter akzeptiert. Daher verwenden Werbetreibende und Medienanbieter unterschiedliche Definitionen zur „Viewability“.

Was macht die Sichtbarkeit so wichtig?

Sichtbarkeit ist sowohl für den Markenaufbau durch Werbung wie auch für Direktmarketing in interaktiven Medien wichtig. Das bedeutet im Endeffekt, dass die Länge der Sichtbarkeit einer Werbung den Betrachter beeinflusst – sowohl in Bezug auf die Markenbekanntheit wie auch für die Anzahl an Conversions.

Außerdem ist die Sichtbarkeit einer der Schlüssel-Indikatoren für die Leistung. Werbetreibende schauen sich an, wie oft eine Werbung wirklich angeschaut wird, um die Qualität der Impressionen zu beurteilen. So versichern sie sich, dass ihr Investment sich lohnt, und kontrollieren den Bestand an Werbung beim Publisher.

Was bedeutet Unbeständigkeit bei der Sichtbarkeit von Werbung?

Nun, da verschiedene Seiten unterschiedliche Standards zur Sichtbarkeit heranziehen, könnten Werbetreibende zu falschen Schlussfolgerungen bei ihren Analysen kommen. Im Umkehrschluss könnte das dazu führen, dass an der falschen Stelle in Werbung investiert wird.

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Für Publisher könnte eine nicht-standardisierte Angabe der Sichtbarkeit die Werbeeinnahmen beeinflussen. Werbetreibende wollen keine Werbeplätze kaufen, die nicht gesehen und damit nicht in Umsätze umgewandelt werden.

Einige Seiten bezeichnen Werbung beispielsweise als „angezeigt“, obwohl die Nutzer herunterscrollen müssen, um diese zu sehen. Und wenn der Nutzer nicht herunterscrollt, bedeutet das weniger Views. Falls der Werbetreibende entdeckt, dass die Werbung eben nicht angesehen wird, könnte er den Kauf von Werbung auf dieser Seite einstellen.

Die besten Tipps für die beste Sichtbarkeit für Werbetreibende

Für Werbetreibende ist es wichtig, strategisch über die Werbung nachzudenken, und zwar schon während des Design-Prozesses. Zum Beispiel sollten das Logo und jede entscheidende Information oben in der Werbung platziert werden. So haben Betrachter eine höhere Chance, die wichtigsten Fakten aufzuschnappen, auch wenn sie vielleicht nicht die ganze Werbung sehen. Gestalten Sie Ihre Werbung lieber klar und überladen Sie sie nicht, sodass Ihre Schlüsselnachricht klar zu erkennen ist.

Wie Publisher die Sichtbarkeit verbessern können

Ein paar Dinge sollten Sie im Auge behalten, wenn es um die bestmögliche Sichtbarkeit der Werbung auf Ihrer Webseite geht. Zunächst sollten Sie die Werbeplätze oberhalb der „Scroll-Grenze“ optimieren. Stellen Sie sicher, dass Sie in diesem Bereich genügend Werbung haben, aber überfüllen Sie den Platz nicht. Ansonsten könnten die Ladezeiten zu lang werden, was wiederum Besucher abschreckt. Probieren Sie immer mit einigen Werbeformaten und -größen, um herauszufinden, was am besten zu Ihrer Seite passt.

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