Googles neues Erstpreis-Auktionsmodell


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Kürzlich hat Google angekündigt, sein sogenanntes „Ad Exchange“-System auf ein Erstpreis-Auktionsmodell umzustellen. Das bedeutet, dass auch Werbetreibende ihre Strategien anpassen müssen. Was genau die Umstellung für Seitenbetreiber bedeutet, ist noch nicht ganz klar. Manche Anzeigen werden künftig wohl mehr wert sein, manche weniger als bisher.

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Was war Googles altes System?

Google hat Werbung bislang über ein Zweitpreis-Auktionsmodell verkauft. Bei diesem Modell bieten Werbetreibende darauf, auf einer bestimmten Seite werben zu dürfen. Der Gewinner der Auktion zahlt allerdings nicht das, was er geboten hat, sondern nur einen Cent mehr als das zweithöchste Gebot.

Wenn der Sieger einer Auktion für einen Werbeplatz zum Beispiel 2 € geboten hatte und der Zweiplatzierte nur 1,50 €, dann ging die Anzeige für 1,51 € über den Tisch. Die Theorie hinter der Zweitpreis-Auktion ist es, dass diese Methode den Marktwert eines Werbeplatzes besser widerspiegelt.

Was ist eine Erstpreis-Auktion?

In einer Erstpreis-Auktion zahlt der Gewinner das, was er geboten hat. In unserem oben genannten Beispiel würde das also bedeuten, dass der Werbetreibende wirklich die gebotenen 2 € für die Anzeige zahlen muss. In einer Erstpreis-Auktion müssen die Gebote gut abgewogen werden, die Gefahr, zu viel zu bieten und das Budget zu schnell aufzubrauchen, ist größer. Den eigentlichen Marktwert für den Anzeigenplatz zu übertreffen, wirkt sich bei dieser Methode stärker auf den Preis aus.

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Warum wechselt Google zu Erstpreis-Auktionen?

Die meisten anderen Anbieter von Auktionen für Werbeplätze verwenden dieses System bereits jetzt. Tatsächlich brachte dies Google in Schwierigkeiten: Wenn Google nämlich gegen andere „Ad Exchange“-Anbieter konkurrierte, gewann derjenige, der ein höheres Gebot für den Werbeplatz bieten konnte.

Wenn Google und der Wettbewerber also die das gleiche zweithöchste Angebot – zum Beispiel in Höhe von 1,50 € – hatten, verlor Google bislang meist. Denn mit dem Zweitpreis-Auktionsmodell belief sich der Verkaufspreis auf 1,51 €, selbst wenn der Höchstbietende 10 € zu zahlen bereit war. Der Konkurrent mit Erstpreis-Auktion würde in jedem Fall gewinnen, selbst wenn der Höchstpreis „nur“ bei 2 € und damit weit unter dem des Siegers auf Google lag.

Was bedeutet das für mich?

Für Betreiber von Websites ist die Situation unklar – vielleicht profitieren sie, vielleicht nicht. Zunächst könnten die Preise leicht steigen, doch Werbetreibende werden ihre Gebote schnell dem neuen System anpassen. Um eine gute Strategie zu kreieren, werden sie wohl einen noch genaueren Blick auf die Websites werfen, für die sie sich interessieren. Werbetreibende möchten so herausfinden, wer ihnen den meisten Mehrwert bietet.

Demnach ist es jetzt noch wichtiger, für hohe Qualität bei den Werbeplätzen zu sorgen. Indem Sie für ein starkes Publikum garantieren und gute Anzeigenplätze in 1A-Positionen auf Ihrer Seite zur Verfügung stellen, werden Sie Werbetreibende weiter anziehen, trotz der Änderung. Falls Sie neuen Platz für Werbung schaffen möchten, lassen Sie es uns wissen. Füllen Sie das Formular auf unserer Webseite aus, und wir helfen Ihnen, Ihre Plattform so aufzubauen, dass Werbetreibende darauf aufmerksam werden.

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