Die Veränderungen für Website Publisher durch die DSGVO


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Am 25. Mai 2018 trat die DSGVO in Kraft, eine neue europäische Verordnung zur Verbesserung des Datenschutzes personenbezogener Daten von Internetnutzern.

Zwei Jahre nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union am 27. April 2016 wurde die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) am 25. Mai 2018 endlich verabschiedet und angewendet. Sie betrifft alle europäischen Länder und zielt darauf ab, die Rechte von Internetnutzern zu stärken, indem diese den Umgang mit ihren persönlichen Daten besser kontrollieren können und andererseits die Akteure zu befähigen, die Daten zu verarbeiten.

DSGVO – Kontext und Herausforderungen

In den letzten Jahren hat die Digitalisierung und genauer genommen die Digitalisierung von Daten stark zugenommen, wodurch Probleme im Bereich Datenschutzverletzung deutlich geworden sind. Durch die Platzierung von Cookies im Browser eines Nutzers können Werbetreibende personenbezogene Daten wie Name, Adresse, Alter, Fotos, Standort, IP Adresse, das Kaufverhalten etc. abrufen und speichern. Den meisten Nutzern ist dies nicht oder nur teilweise bewusst.

Das Ziel dieser neuen Richtlinie ist es somit, das Recht auf Privatsphäre wiederherzustellen, indem die Transparenz des Data Managements erhöht wird.

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Publisher und Werbung – was ändert sich?

Für die Nutzer

Wenn ein Nutzer eine Website aufruft, welche mit dem DSGVO Gesetz konform ist, erscheint ein Einwilligungsbanner, welches das Browsen auf der Website vorerst verhindert (siehe Abbildung unten). Um auf die Seite zugreifen zu können, muss der Nutzer angeben, ob er die Platzierung von Cookies auf dem Browser und somit den Zugang zu seinen persönlichen Daten erlaubt oder nicht.

Nutzern kontrollieren also in Zukunft ihre persönlichen Daten selbst. Das ist ein großer Schritt in die Richtung Schutz eines individuellen Nutzers gegen die Digitalisierung.

Dem Nutzer wird im Consent-Banner völlige Freiheit in seiner Wahl gelassen: der Nutzer kann manchen Firmen den Zugriff auf seine Daten erlauben und anderen verweigern, indem er auf „mehr Informationen“ klickt (siehe Abbildung unten). Außerdem ist die Entscheidung, die der Nutzer beim ersten Besuch der Website anklicken, widerrufbar. Der Nutzer darf zu jeder Zeit seine Entscheidung ändern, indem er auf die entsprechende Stelle in der Fußzeile der Webseite klickt.

Für den Publisher

Die neue DSGVO Verordnung könnte für Publisher ein schwerer Schlag sein. Einige Käufer von Werbeinventaren handeln möglicherweise zögerlich, solange der Nutzer das Einwilligungsformular nicht akzeptiert hat. Der Grund ist, dass Werbetreibende keine Cookies platzieren können und somit das Profil eines Internetusers nicht wiedererkennt, um auf diesen zugeschnittene Werbung zu schalten.

Somit sinkt der Mehrwert von Werbung und folglich auch der Kaufpreis. Dadurch ist es sehr wahrscheinlich, dass die Werbeeinnahmen von Publishern sinken werden.

Inhalte im Internet werden zum Großteil durch Werbung finanziert. Eine Zustimmungsverweigerung kann zur Beeinträchtigung von Webinhalten führen.

Positiv für Publisher ist es, dass das Interactive Advertising Bureau (IAB) bisher noch keinen rechtlichen Termin festgelegt hat, ab wann das Einwilligungsbanner dem Nutzer einer Website präsentiert werden darf. Mit anderen Worten: selbst wenn ein Benutzer die Zustimmung verweigert, besteht die Möglichkeit, diese später erneut zu erfragen.

Auf der anderen Seite wird das Banner nicht mehr angezeigt, sobald der Nutzer seine Zustimmung gegeben hat.  

Außerdem sind Werbetreibende sich der Komplexität der Einführung der DSGVO bewusst. Daher kann es sein, dass Werbetreibende Publishern eine Übergangszeit geben, bis das komplette System der programmatischen Werbung auf dem neuesten Stand ist und mit den Vorschriften übereinstimmt.

The Moneytizer und die DSGVO

Bei The Moneytizer legen wir großen Wert darauf, Privatsphäre zu respektieren und die personenbezogenen Daten unserer Nutzer mit Vertraulichkeit zu behandeln. Wir pflegen seit jeher einen transparenten Umgang mit unseren Nutzern und haben niemals einen Cookie oder ein anderes Trackingtool ohne Ihre Zustimmung in Ihrem Browser hinterlegt. Deshalb werden wir uns auch an die Richtlinien der DSGVO halten, sobald diese am 25. Mai 2018 in Kraft treten. Wir haben bereits unseren CMP (Consent Management Provider) ausgewählt und integriert, welcher jetzt einsatzbereit ist.

Unser Ziel besteht darin, unseren Nutzern die bestmögliche Kundenerfahrung bei der Nutzung unserer Plattform zu bieten. Das schließt den Schutz von personenbezogenen Daten natürlich ein.

Die Plattform The Moneytizer nutzt die weltweit innovativste Header Bidding Technologie. Durch diese Technologie können unsere Premiumpartner in Echtzeit miteinander um all unsere Werbeformate konkurrieren. Das DSGVO Gesetz wird die Funktion dieser Technologie nicht beeinflussen. Für jede Werbeanfrage werden unsere Partner weiterhin ein Gebot abgeben und das höchste Gebot wird am Ende geschaltet. Egal, was passiert: wir werden uns immer bemühen, unseren Publishern den bestmöglichen CPM zu bieten.

>> Klicken Sie hier, um die häufigsten Fragen und unsere Antworten sowie ein Glossar zur DSGVO zu lesen

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